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Wir warten aufs Christkind



Das Jahr geht zur Neige und die Weihnachtszeit ist aufgeblüht. An den Fenstern Weihnachtsschmuck in den Straßen leuchtende Weihnachtssterne und eine wundervolle Weihnachtsbeleuchtung die uns den Weg in die vielen Läden weist, in deren Auslagen die buntesten Weihnachtsträume liegen, von Puppen, Eisenbahnen, Schaukelpferde über Goldringe, Halsketten und Uhren bis hin zu Handwerkgeräte die, man mag es kaum glauben, auch zu Weihnachten die Herzen der Handwerker höher schlagen lassen.
Der Weihnachtsmarkt mit Glühwein und anderen Heißgetränken, verführen uns zum Innehalten, zum Plauschen mit Freunden oder Fremden.

Weihnachtszeit frohe Zeit - recht besinnlich sollte sie sein!!

Aber dann ist es endlich soweit und der Heilige Abend steht vor der Tür. Die Stimmern werden leiser, ja selbst der Straßenlärm dämpft seine Stimme in der Heiligen Nacht.
Um euch das Warten etwas zu verkürzen habe ich euch hier einige Weihnachtstexte zur Verfügung gestellt. Einige sind antiquarischen Büchern entnommen, andere von Emilia.



Viel Freude beim Lesen






Am heiligen Abend



O heiliger Abend,
mit Sternen besät,
wie lieblich und labend
dein Hauch mich umweht!
Vom Kindergetümmel,
vom Lichtergewimmel
aufschau ich zum Himmel
in leisem Gebet.

Da funkelt von Sternen
ein himmlischer Baum,
da jauchzt es im fernen,
ätherischen Raum;
da lassen die Sphären
in seligen Chören
glückwünschend sich hören;
mir klingt’s wie im Traum.

Es führet mit Feuer
Orion den Chor,
die himmlische Leier
töt golden hervor;
dann folgen mit Schalle
die Sternelein alle;
dem lieblichsten Halle
lauscht selig mein Ohr:

"O Erde, du kleine,
du dämmernder Stern,
doch gleichet dir keine
der Welten von fern!
So schmählich verloren,
so selig erkoren,
auf dir ist geboren
die Klarheit des Herrn!"

"Wir wandeln da oben
im ewigen Licht,
den Schöpfer zu loben
ist selige Pflicht;
wir wallen und wohnen
seit vielen Äonen
und himmlischen Thronen
und sündigen nicht."

"Wir funkeln im alten
urewigen Glanz,
du hast nicht behalten
den himmlischen Kranz;
doch neu dich zu heben
vom Tode zu Leben,
hat dir sich ergeben
der Ewige ganz!"

"Wir kennen nicht Tränen,
nicht Tod und nicht Grab,
doch ziehet ein Sehnen
zu dir uns hinab,
wo liebend gelitten,
wo segnend geschritten
durch niedrige Hütten
dein göttlicher Knab’."

"Du unter den Welten
wie Bethlehem klein,
in himmlischen Zelten
gedenket man dein."
So klangen die Lieder
der Sterne hernieder,
da freut ich mich wieder,
von Erde zu sein.


Karl Gerok






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