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Verschiedene Fleischgerichte zu Weihnachten





Hier finden sie einige Rezepte für Fleischgerichte, die sie auch für ihr Weihnachtsessen verwenden können
Manche sind sehr alte Rezepte und stammen aus dem Buch: Deutsches Kochbuch von Sophie Wilhelmine Scheibler von 1845.
Rinderbraten auf englische Art / Geschmorte Hammelkeule, mal nach einem sehr alten Rezept zubereitet. Rezepte von der Uroma könnte man sagen.


Rinderbraten auf englische Art


Zutaten für 4-6- Portionen


Dieser Braten wird in beliebiger Größe aus der Keule genommen, geklopft und einige Tage in Essig gelegt. Alsdann nimmt man ihn heraus und spickt ihn mit dem Fette, welches man von dem Fleische losgeschnitten hat; dieses wird klein geschnitten, in gestoßenem Gewürz gewälzt und in die mittelste eines Messers gestochenen Löcher gesteckt. Das so zubereitete Fleisch wird nun in einem Bräter oder an einem Spieße, unter beständigem Begießen gebraten. Hierauf macht man etwas braunes Mehl, tut etwas Fleischbrühe oder kochendes Wasser, Kapern, gereinigte Morcheln, Champignons, etwas Wein, Zitronensaft, einige Zitronenscheiben zu und rührt davon auf dem Feuer eine sämige Sauce ab; wenn die Bratensauce nicht zu salzig ist, und man das Fett abgenommen hat, so kann man auch davon statt des Wassers nehmen, dann richtet man das Fleisch an, gießt einige Löffel Sauce darüber und die andere besonders in eine Sauciere.


Geschmorte Hammelkeule

Man nimmt eine schöne Hammelkeule, die nicht frisch geschlachtet, sondern einen Tag alt ist, klopft solche auf beiden Seiten recht tüchtig, wäscht sie und spickt sie mit Schalotten und Rokambollen, durchsticht dann mit einem Messer die Haut und ziehet Majoran hindurch. Beim Aufsetzen gibt man gröblich gestoßenen Nelken, englisch Gewürz, Pfeffer, etwas Salz, Zitronenschale, Zwiebeln und so viel Wasser zu, dass es mit der Keule nicht ganz gleich stehet, deckt den Schmortopf oder die Kasserolle mit dem Deckel fest zu und lässt sie auf gelinder Temperatur schmoren. Ist sie meist weich, so wird sie auf stärkere Temperatur gesetzt, der Deckel abgenommen, damit sie einkocht und auf beiden Seiten braun wird, aber nicht anbrennt. Ist sie braun und alles eingebrühet, so gießt man Bier zu, schüttelt den Schmortopf, damit die Sauce dicklich wird, und lässt sie dann noch etwas schmoren. Ehe man das Bier zugießt, muss das Fett abgenommen sein; man erhält nun so viel Sauce darauf, als man zu brauchen denkt. Die Sauce wird zu der Keule apart gegeben.




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