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Nachspeisen, Dessert, Süßspeisen zu Weihnachten





Hier finden sie einige Rezepte für die Zubereitung von verschiedenen Nachspeisen, von Pudding, Flammeri, Cremes über Gefrorenes und andere süße Köstlichkeiten, die sie auch für ihr Weihnachtsessen verwenden können
Manche sind sehr alte Rezepte und stammen aus dem Buch: Deutsches Kochbuch von Sophie Wilhelmine Scheibler von 1845.


Flameri von Reißgries


Ein halbes Pfund Reißgries wird mit einem Liter Milch dick eingekocht und etwas Zucker, in Stückchen Zimmet nebst etwas Salz angethan. Damit der Reißgries keinen sauren Geschmack behält, muß er gewässert und die Milch abgekocht seyn; der Gries wird nun erst zugegeben und dann unter beständigem Umrühren dick eingekocht. Dann füllt man ihn in eine Form, runde Schüssel oder in Tassen und gibt ihn kalt mit einer Kirschsauce oder einer Sauce von Wein, Zucker und Eiern.



Flameri von Stärke oder Kartoffelmehl


Man läßt 1 Liter Milch kochen, reibt eine Citrone auf 60g Zucker ab, tut diesen nebst 90g recht weißer Stärke oder Kartoffelmehl, mit 6 klein ge-schlagenen Eidottern dazu und läßt diese Masse unterbeständigem Umrühren zu einem starken Brei einkochen.Nun thut man diesen in eine Form, läßt ihn erkaltenund giebt es mit einer Himbeer- oder Kirschsauce.



Flameri von Buchweizengrütze


2 Pfund Buchweizengrütze wird mit kaltemWasser umgerührt, ein wenig ruhig stehen gelassen, das Wasser davon rein abgegossen, alsdann 1 Liter Milch gekocht, die Grütze nebst 100g Zucker, worauf zuvor eine Citrone abgerieben worden, hineingethan und unter beständigem Umrühren zu einem steifen Brei gekocht. Nun schlägt man diesen Brei in Formen oder in einen runden Napf und läßt ihn erkalten. Man giebt dieses Flameri mit einer Milchsauce, worunter bittere Mandeln oder Pfirsichblätter gekocht seyn können, oder mit einer Weinsauce, richtet es an und giebt die Sauce darüber,es muß aber beides völlig erkaltet seyn.



Flameri von Kirschen


Man nimmt eine 2kg Kirschen, befreit sie von den Stielen, thut sie in eine Kasserolle, läßt sie solange kochen, bis sie sich von den Steinen lösen, alsdann reibt man sie so scharf als möglich durch ein Haarsieb, gießt das Durchgerührte in eine Kasserolle, thut Zucker, Zimmet, abgeriebene Citronenschale und 1Glas Wein zu und läßt es damit gut durchkochen; nun nimmt man 2 oder 3 Tassen voll durchgewaschener Buchweizengrütze oder Reißgries, je nachdem man viel Saft hat, thut es zu und läßt es ganz dick einkochen, so daß der Löffel darin stehen bleibt. Alsdann füllt man den Brei in eine porzellanene, gestreifte Form, in der Gestalt einer Melone, oder in Tassen, läßt es erkalten und giebt eine Milchsauce, worunter bittereMandeln, Zucker, ein paar Eidotter und etwas Mehl seyn müssen, darüber. Beides wird kalt angerichtet. Man kehrt die Form auf eine Schüssel um, daß das Flameri herausfällt, und giebt die Sauce darüber.



Flameri auf eine andere Art


Man läßt 1 Liter Milch mit hinlänglichem Zucker kochen, thut 120g mit kaltem Wasser eingerührtes Stärk- oder Kartoffelmehl zur kochenden Milch und rührt so lange, bis es sich ablös't, alsdann giebt man 8 zu dickem Schnee geschlagene Eiweiß darunter,thut die Masse in Formen, läßt sie erkalten, kehrt die Form auf die Schüssel um und giebt folgende Sauce kalt darüber. Ein Liter Milch mit 30g fein gestoßenen bittern Mandeln und 60 Zucker abgekocht, mit 8 Eidottern abgequirlt und, verschlagen, ein Spitzglas Marasquino hinzugegossen.







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